
{"id":5816,"date":"2023-07-03T15:47:00","date_gmt":"2023-07-03T13:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lindenauschule.de\/?p=5816"},"modified":"2023-09-06T08:27:24","modified_gmt":"2023-09-06T06:27:24","slug":"spanische-presse-berichtet-ueber-buchpraesentation-und-ausstellung-der-lindenauschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lindenauschule-hu.de\/?p=5816","title":{"rendered":"Spanische Presse berichtet \u00fcber Buchpr\u00e4sentation und Ausstellung der Lindenauschule"},"content":{"rendered":"<p>Nach der R\u00fcckkehr der spanischen G\u00e4ste in ihre Heimatstadt Cabra berichten zahlreiche spanische Medien \u00fcber ihren Aufenthalt in Deutschland. Anlass f\u00fcr den Besuch war die Buchpr\u00e4sentation der deutschen \u00dcbersetzung von <em>Barraca 5, Habitaci\u00f3n 11<\/em> und die Sch\u00fclerausstellung der Lindenauschule.<\/p>\n<p>Den Besuch der Spanier thematisierte ausf\u00fchrlich die gr\u00f6\u00dfte Tageszeitung der Stadt (und Provinz) C\u00f3rdoba, der <em>Diario C\u00f3rdoba<\/em>. Der Artikel erschien sowohl in der Printversion als auch in der digitalen Ausgabe. Ebenso berichteten die Tageszeitungen <em>La opini\u00f3n de Cabra<\/em>, <em>El sur de C\u00f3rdoba<\/em> sowie digitale Medien wie <em>cabra digital. <\/em>Den Familienangeh\u00f6rigen des Autors, Antonio Cantero Galisteo, war es ein besonderes Bed\u00fcrfnis, der \u00dcbersetzung des Werkes, das sich mit der spanischen Emigration nach Gro\u00dfauheim und Umgebung befasst, beizuwohnen. Der Autor lebte selbst f\u00fcr etwa ein Jahr in Gro\u00dfauheim und arbeitete in der elektrotechnischen Fabrik Brown Boveri Cie. (B.B.C). Anlass war ebenso die Sch\u00fclerausstellung <em>\u00bf<\/em><em>Angeworben &#8211; Angekommen?<\/em>, die ebenfalls die Migrationsbewegungen \u2013 vor allem spanischer und italienischer sog. \u201eGastarbeiter\u201c nach Gro\u00dfauheim &#8211; thematisiert und dar\u00fcber hinaus dem Autor des Buches einen eigenen Bereich in der Ausstellung widmet.<\/p>\n<p>Jos\u00e9 Moreno, der Schwiegersohn Antonio Canteros und gleichzeitig Journalist bei <em>Diario C\u00f3rdoba,<\/em> hat darum gebeten, den Artikel der Tageszeitung <em>Diario C\u00f3rdoba in <\/em>deutscher \u00dcbersetzung auf die Homepage der Lindenauschule zu stellen, um die Bedeutung &#8211; sowohl der Ausstellung als auch der \u00dcbersetzung von <em>Barraca 5, Habitaci\u00f3n 11<\/em> &#8211; f\u00fcr die andalusische Heimat herauszustellen. Da wir dem Wunsch gerne entsprechen m\u00f6chten, haben wir nachfolgend die deutsche \u00dcbersetzung des Artikels aufgef\u00fchrt:<\/p>\n<p><strong> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-5820\" src=\"https:\/\/www.lindenauschule.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bild2-1-1024x570.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/www.lindenauschule-hu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bild2-1-1024x570.jpg 1024w, https:\/\/www.lindenauschule-hu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bild2-1-300x167.jpg 300w, https:\/\/www.lindenauschule-hu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bild2-1-768x427.jpg 768w, https:\/\/www.lindenauschule-hu.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Bild2-1.jpg 1255w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Diario C\u00f3rdoba 18\/6\/23<\/strong><\/p>\n<p><strong>Buch \u00fcber Auswanderung von Antonio Cantero Galisteo aus Cabra ins Deutsche \u00fcbersetzt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Roman, der 2005 den Literaturpreis <em>Premio Internacional Juan Valera <\/em>erhielt, weckte das Interesse der Lindenauschule<\/strong><\/p>\n<p>Im Ausstellungssaal des Museums Gro\u00dfauheim, in der deutschen Stadt Hanau, fand die Buchpr\u00e4sentation des Romans <em>Barraca 5, Habitaci\u00f3n 11<\/em>. <em>J\u00f3venes egabrenses emigrantes en Alemania <\/em>statt. F\u00fcr das Werk hatte der Autor Antonio Cantero Galisteo von der Stadt Cabra 2005 den Literaturpreis <em>Premio Internacional Juan Valera<\/em> erhalten.<\/p>\n<p>Das Werk behandelt seine pers\u00f6nlichen Erfahrungen und das allt\u00e4gliche Leben einer Gruppe von 50 Jugendlichen aus Cabra, der Antonio Cantero angeh\u00f6rte, und die gleichzeitig den ersten Abschlussjahrgang der Berufsschule Felipe Solis Villechenous bildeten. Sie machten sich auf den Weg nach Deutschland, um in den elektrotechnischen Fabriken der Brown, Boveri &amp; Cie. (B.B.C.) in Gro\u00dfauheim und Mannheim zu arbeiten.<\/p>\n<p>Die Buchpr\u00e4sentation fand in Gro\u00dfauheim, heute ein Stadtteil der bereits erw\u00e4hnten Stadt Hanau, im Bundesland Hessen statt.<\/p>\n<p>Es handelt sich um die erste \u00dcbersetzung eines Buches, das den <em>Premio Juan Valera<\/em> erhalten hat. Das Buch ist fundamentaler Bestandteil eines Schulprojekts und einer geschichtswissenschaftlichen Recherche \u00fcber Migrationsbewegungen nach Gro\u00dfauheim und Umgebung seit den sp\u00e4ten 1950er Jahren. Das Projekt wurde initiiert, um denjenigen eine Stimme zu verleihen, die das erste Kontingent spanischer und italienischer Arbeitsmigranten nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten. Die Erinnerungen all jener sollten bewahrt werden \u2013 denn bis zu diesem Zeitpunkt waren diese Zeugnisse nicht umfassend zusammengetragen worden und standen ebenso wenig im Fokus einer geschichtswissenschaftlichen Untersuchung.<\/p>\n<p>All dies wurde bei der Pr\u00e4sentation des Buches von den anwesenden Rednern betont. So sprachen die Lehrer und Historiker Sebastian Saliger und Wolfgang Hombach, Pepe Moreno, Redakteur der Tageszeitung C\u00f3rdoba und Schwiegersohn des Autors, Martin Hoppe (Fachbereichsleiter Kultur und Stadtidentit\u00e4t und Internationale Beziehungen der Stadt Hanau), die Leiterin der Volkshochschule Hanau, Frau Elke Hohmann sowie Mar\u00eda Jos\u00e9 Wirth, eine der beiden Dozentinnen der beiden \u00dcbersetzungskurse.<\/p>\n<p>Das \u00dcbersetzungsprojekt wurde \u2013 unter Einbeziehung weiterer Beteiligter \u2013 von den Geschichtslehrern Sebastian Saliger und Wolfgang Hombach (Schulleiter a.D.) geleitet und erfolgte unter der Mitarbeit des Geschichtsverein des Ortes und der Volkshochschule Hanau. Die Buch\u00fcbersetzung war Teil der Ausstellung der Lindenauschule, zu der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen gro\u00dfen Teil beigetragen haben. Einen bedeutenden Anteil zum \u00dcbersetzungsprojekt steuerten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des VHS-Kurses bei.<\/p>\n<p>Ausz\u00fcge aus der \u00dcbersetzung des Werkes werden neben Audio- und Videostationen in der Ausstellung pr\u00e4sentiert. Die Interviews der Einwanderer und ihrer Angeh\u00f6rigen sind noch bis Ende des Jahres 2023 in der Ausstellung <em>\u00bfAngeworben &#8211; Angekommen?<\/em> zu sehen. Ein gesonderter Bereich der Ausstellung ist dem Werk des Autors aus Cabra gewidmet. Das Projekt wurde gef\u00f6rdert von den Museen der Stadt Hanau, der Stiftung der Sparkassen, und den Generalkonsulaten von Italien und Spanien.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diariocordoba.com\/cordoba\/2023\/06\/18\/traducida-aleman-obra-egabrense-antonio-88796775.html\">https:\/\/www.diariocordoba.com\/cordoba\/2023\/06\/18\/traducida-aleman-obra-egabrense-antonio-88796775.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der R\u00fcckkehr der spanischen G\u00e4ste in ihre Heimatstadt Cabra berichten zahlreiche spanische Medien \u00fcber ihren Aufenthalt in Deutschland. Anlass f\u00fcr den Besuch war die Buchpr\u00e4sentation der deutschen \u00dcbersetzung von Barraca 5, Habitaci\u00f3n 11 und die Sch\u00fclerausstellung der Lindenauschule. 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